Integration bedingt die Anerkennung der kulturellen Identität des Gastlandes

kopftuchMuslimische Bekleidungsvorschriften haben insbesondere in der Schule nichts verloren

 

Der öffentliche Dienst erbringt – wie schon der Begriff selber sagt – Dienstleistungen für alle und hat sich daher nicht nur an den Gesetzen, sondern auch den kulturellen und Wertvorstellungen der breiten österreichischen Öffentlichkeit zu orientieren und das Kopftuch gehört hier, insbesondere im Schulbetrieb, sicher nicht dazu. Man darf auch nicht übersehen, dass alles, was in der Schule passiert, für viele junge Menschen Vorbildwirkung hat. Deswegen hat das Kopftuch speziell im Lehrbetrieb nichts verloren.

Niemand stellt die Religionsfreiheit in Österreich in Frage, aber die abendländischen Wertvorstellungen und Traditionen, nach denen das öffentliche Leben in Österreich in den letzten Jahrzehnten über alle sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede hinweg gut funktioniert hat, darf nicht gefährdet werden!

Außerdem sind islamische Bekleidungsformen in den letzten Jahren immer öfter und immer deutlicher als Abgrenzungssymbole gegenüber unserer westlichen Lebensart eingesetzt worden und sind auch aus Sicht der Frauenrechte bedenklich, denn nicht immer kann man davon ausgehen, dass sich Frauen aus freien Stücken so kleiden. Umgekehrt erschweren dann aber genau solche Bekleidungen die erfolgreiche Integration von Frauen in die Mehrheitsgesellschaft. Hier muss der öffentliche Dienst eine Vorbildfunktion einnehmen.

Es stellt sich die Frage, wo das, was heute mit dem Kopftuch beginnt, morgen oder übermorgen enden soll. Kopftuch, Schleier und Burka tragen jedenfalls wenig zur Integration muslimischer Zuwanderer bei, sie sind vielmehr Zeichen von Ab- und Ausgrenzung. Und das kann weder im Sinne der Mehrheitsbevölkerung noch der Immigranten sein!

Es ist schließlich auch kein Zufall gewesen, dass der Gründer der modernen Türkei, Kemal Atatürk, gleich zu Beginn seines Reformweges islamische Traditionsbekleidung aus dem öffentlichen Leben seines Landes verbannt hat.

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